[email protected] reviewed Friedrich Engels zur Einführung by Ingar Solty (Edition Marxismen, #3)
5 stars
Ich kann’s nicht nicht lieben. Solty schafft es in weniger als 40 kurze Seiten die Wichtigkeit von Engels Beitrag zur der Reihe titelgebenden praktischen Theorie nicht nur überzeugend darzustellen sondern zu verteidigen. Und zwar gegen jene die, anstatt eine ernste Auseinandersetzung mit diesem theoretischen und praktischen Beitrag, Engels zum Sündenbock machen wollten um einen reinen, immakulierten Marx zu erhalten.
Doch wie Solty erklärt, wäre es nicht für Engels würden wir alle heute nicht mal mehr über Marx reden.
Die Zitatauswahl ist exzellent. Sie erlaubt sowohl die vielfältige Interessen als auch die diesen begleitende Intelligenz Engels zu erahnen, dieser großer Popularisierer des Marxismus. Ja, for good and worse, aber so ist eben Geschichte, dialektisch, zum Teil unvorhersehbar, und so wie Engels dies ganz nüchtern über die technische Beherrschung der Natur anerkannte - dass die Konsequenzen dieser Eingriffe oft zurückschlagen können - so kann es eben auch mit einer technischen Intervention des …
Ich kann’s nicht nicht lieben. Solty schafft es in weniger als 40 kurze Seiten die Wichtigkeit von Engels Beitrag zur der Reihe titelgebenden praktischen Theorie nicht nur überzeugend darzustellen sondern zu verteidigen. Und zwar gegen jene die, anstatt eine ernste Auseinandersetzung mit diesem theoretischen und praktischen Beitrag, Engels zum Sündenbock machen wollten um einen reinen, immakulierten Marx zu erhalten.
Doch wie Solty erklärt, wäre es nicht für Engels würden wir alle heute nicht mal mehr über Marx reden.
Die Zitatauswahl ist exzellent. Sie erlaubt sowohl die vielfältige Interessen als auch die diesen begleitende Intelligenz Engels zu erahnen, dieser großer Popularisierer des Marxismus. Ja, for good and worse, aber so ist eben Geschichte, dialektisch, zum Teil unvorhersehbar, und so wie Engels dies ganz nüchtern über die technische Beherrschung der Natur anerkannte - dass die Konsequenzen dieser Eingriffe oft zurückschlagen können - so kann es eben auch mit einer technischen Intervention des gesellschaftlich-kulturellen Lebens, wie eine Popularisierung, geschehen. Aber man muss alle Seiten der Entwicklung betrachten können, das Geschichtliche eben anerkennen. Und das kleine Buch hier gibt die Werkzeuge um es zu tun.